Donnerstag, 20. Dezember 2007

Das Leben ist schon hart... ;-)

Hallo nach Deutschland


wir haben beschlossen diesen Blog all denen zu widmen die schon immer mal in der Karibik segeln wollten aber nur bis Daenemark gekommen sind und all den junggebliebenen unter euch die sich vorstellen koennen wie genial es ist 3 Tage im Sand zu spielen.

Wir hoffen das sich jetzt alle angesprochen fuehlen.

Wir haben uns 7 Tage und sechs Naechte Urlaub vom Urlaub gegoennt und waren davon 3 Tage in den Whitsundays Segeln. Zur Info, die Whitsundays sind eine Inselgruppe aus 74 kleinen und groesseren Inseln vor der Ostkueste Australiens die James Cook angeblich so genannt hat da er sie an einem Pfingstsonntag entdeckt hat. Aber : Irrtum. Er hat sie auf irgendeinem Montag etwa 50 Tage vor Pfingsten entdeckt. Aber Monday islands haette ja lange nicht so schoen geklungen. So, genug gelernt. Fangen wir mal wieder an euch neidisch zu machen.



Gleich morgens um 9 bezogen wir also unser Quartier fuer die naechsten Tage. Die "The Card"




war das Zielobjekt. Ein fuer 28 Personen ausgelegtes Segelschiff. Wie wir recht schnell bemerkten, waren aber nur insgesamt komfortable 14 Personen an Board, plus 2 Koeche, Captain und Hilfscaptain. So war immer genuegend Platz an Deck um sich in der Sonne zu ahlen. Denn davon hatten wir wirklich genug. Was den ersten Tag etwas fehlte war der Wind, sodass wir ziemlich lange Motorboot gefahren sind. Alle durften dann mal fuer das obligatorische "ich steuere auch mal ein Boot" Bild hinters Ruder und ansonsten haben wir uns nicht viel verausgaben muessen.










Dachten wir bis dato. Zwischendurch wurden dann doch mal die Segel gesetzt und dafuer brauchte man schon die vereinten Kraefte von sechs Crewmitgliedern. Also mussten wir uns doch etwa 2 mal am Tag fuer 30 Sekunden richtig anstrengen. ;-)






Gleich am ersten Tag wurde ein Schnorchelspot angefahren und hier enstanden auch endlich die ersten Beweisbilder das auch ich im Wasser war. Auf grund der vorkommenden Quallen mussten wir schicke hautenge Anzuege tragen. Aber was machte das schon aus, wenn man so unglaublich viele bunte Fische und Korallen sehen kann. Die sehen dich schliesslich nie wieder.









Da wir jeden Tag super Wetter hatten, hatten wir natuerlich auch wunderschoene Sonnenuntergaenge die wir vom Boot aus mit gutem Essen und dem ein oder anderen Bier genossen.









Frueh am naechsten Morgen durfte die Crew dann zu Ihrem ersten Landgang und sich den unglaublichen Whitehaven Beach ansehen. Da waren wir dann alle einer Meinung.
Paradise found



























Aus dem schneeweissen Sand haben wir dann fuer euch einen Sandmann gebaut. Schnee ist hier ja doch etwas selten. Auf diesem weg also schonmal Merry Christmas an alle.






Wieder zurueck auf dem Boot wurde erstmal lecker Lunch gemacht und bevor es weiter zum naechsten Schnorchelspot ging sind alle die mutig genug waren noch ne Runde fliegen gegangen.






ich gehoerte natuerlich nicht dazu.

An unserem letzten Abend sind wir dann nach






gesegelt wo es fuer uns und die anderen beiden Boote der Gesellschaft BBQ mit anschliessender Party gab. Sehr netter Abschluss. Aber es lag ja noch ein kompletter Segeltag vor uns.


Den letzten Tag sind wir wirklich fast ausschliesslich gesegelt. Waren wie jeden Tag davor auch schnorcheln und genossen einfach die Zeit auf dem Boot in der Sonne liegen, hier und da mal was zu essen vorgesetzt bekommen und sich um nichts kuemmern muessen.


Aber wie das immer so ist, soll man ja aufhoeren wenn es am schoensten ist und so liefen wir also gegen 5 wieder im Hafen ein. Packten unsere sieben Sachen, gingen mal wieder einkaufen, bauten unser Zelt auf, machten was zu essen und fielen in den ersten tiefen Schlaf seit drei Tagen. Doch die Nacht war so kurz wie immer. da wir unseren Trip auf die groesste Sandinsel der Welt schon gebucht hatten, mussten wir unserem straffen Zeitplan folgen und machten uns frueh auf Richtung Bundaberg.


Der Zwischenstopp in die Destillerie des rein Australischen Rums musste einfach drin sein.




Gerade noch so schafften wir es zur letzten Fuehrung des Tages und haben uns etwas ueber die Geschichte des Bundy Rums erzaehlen lassen. Wir sind ja schliesslich nicht nur zum Vergnuegen hier.


Aber schon wieder standen wir unter Zeitdruck, denn fuer Abends wollten wir uns noch am nahen Strand wilde Wasserschlidkroeten ansehen die dort Ihre Eier ablegen. Ganz schoen viel Bildung fuer einen Tag. Wir hatten aber dennoch Zeit fuer ne schnelle Pasta and das erste Bier am Campside





bevor wir auf Schildkroetenerkundungstour gingen. Mit etwa 100 weiteren Leuten warteten wir ab 7 also auf die Schildkroeten. Und wir hatten Glueck. Schon um neun war unsere Gruppe dran da sich mitlerweile die 4. Schildkroete am Strand eingefunden hatte. Im dunkeln, nur mit der kleinen Kopflampe des Rangers machten sich also etwa 30 Leute so lautlos wie moeglich auf, die Schildi zu finden. Wie uns der Ranger spaeter erzaehlte koennen die uns eh nicht hoeren, aber das erhoehte die Spannung. Und schliesslich lag sie vor uns und hatte schon ihr Loch fuer die Eiablage gebuddelt.





In etwas mehr als einer halben Stunde hatte die gute ihre 128 Eier gelegt und brauchte nun noch etwa eine halbe Stunde bis sie diese verbuddelt hatte und sich auf den Weg zurueck ins Meer machte. Wirklich beeindruckend. Da die Schildkroete Ihre Eier aber etwas zu nah am Wasser abgelegt hatte wurde ein neues Loch etwas geschuetzter in den Duenen gegraben und wir hatten alle die Ehre die Eier in das neue Nest zu tragen. Sehr cool.







Den naechsten morgen goennten wir uns dann etwas laenger schlaf, denn unser Ziel des Tages, Rainbow Beach, das Tor zu Fraser Island war nur noch wenige Kilometer entfernt.




In Rainbow angekommen mussten wir uns erstmal wieder an das uebliche Hostelflair gewoehnen. Aber es waren ja zum Glueck nur 2 Naechte. Um 2 gab es ein kurzes Breefing zur Tour und schliesslich die Gruppeneinteilung. Man staune: wir hatten nicht einen Hollaender bei uns mit im Auto. Die sind hier sonst naemlich genauso zahlreich vertreten wie in den beliebten Skigebieten.


Abends gab es dann das erste gemeinsame Dinner mit unseren weiteren 7 Weggefaehrten fuer die naechsten Tage. Frueh am kommenden morgen sollte es dann nach einem kostenlosen Fruehstueck losgehen.


Die Autos wurden gepackt und der Menueplan ging durch die Reihen.



Nach einem weiteren Breefing wie das mit dem 4 wd fahren so funktioniert und der Ermahnung das wir die Autos gefaelligst heile zu lassen haben ging es endlich auf die Faehre.





Da es noch frueh am Tag war besuchten wir gleich noch das erste "must see" der Insel. Der Lake MC Kenzie lag aber nicht direkt am 75 km langen befahrbaren Strand. Um da hin zu kommen musste man den Trek ins Inland waehlen und der war mal etwas sehr holprig. Ohne Vorwarnung des Fahrers wurden wir das ein und andere Mal ganz schoen durchgeschuettelt. Aber der Weg hat sich gelohnt. Erst Lunch und dann kristallklares Wasser.







Nach etwa 2 Stunden mal wieder nichts tun, mussten wir dann aber los um einen Zeltplatz zu finden, da wir auf Grund der Flut nur bis halb sechs am Wasser entlangfahren durften. Es gestaltetete sich aber alles einfacher als gedacht. In Teamarbeit wurden dann die Zelte aufgebaut waehrend ein paar andere schon angefangen haben das essen zu zaubern.



Der Geruch von Fleisch lockte dann unsere Freunde fuer die naechsten Tage an und unser Motto wurde:


Stay Dingo safe




Aber so richtige Probleme hatten wir nicht mit den wie Hunde aussehenden Woelfen. Sind ja eigentlich ganz niedlich. Bis auf die Tatsache das man von Faellen gehoert hat wo kleine Kinder von Dingos entfuehrt wurden. Aber wir sind ja schon gross.


Der naechste Tag bescherte uns dann alle moeglichen Sehenswuerdigkeiten von Fraser. Bis auf einen See den wir uns fuer den letzten Vormittag aufgehoben hatten.
Wir fuhren also zum Maheno Shipwreck




und zu den anderen weniger spektakulaeren Sights, aber man muss ja zumindest mal dagewesen sein.


Am naechsten morgen sind dann einige von uns schon am 4:30 Uhr aufgestanden um sich den Sonnenaufgang anzusehen.


nach einem Fruehstueck mit Ruehrei aus 36 Eiern fuer neun Leute und etwa 1.5 Stunden spaeter ging es schliesslich auf zum letzten Ziel dem Lake Wabby. Der Weg dahin war mit 20 Min und etwa 1.8 km von uns als leicht zu schaffen eingustuft worden, aber leider konnten wir ja nicht ahnen das dem sehr angenehmen Regenwald walk (abgesehen von etwa 1 Mio Spinnen) noch 1 km Wueste folgte. Durch sehr heissen Sand, da wir genau in der Mittagshitze dadurch wollten und mit Handtuechern ueber dem Kopf das wir alle aussahen wie Beduinen erstiegen wir also die Duenen die kein Ende nehmen wollten. Aber die Jungs koennen einfach allem was gutes abgewinnen. So wurde Duenenjumping gemacht, (zu erwaehnen ist hier extra das keine Sonnenbrille getragen wurde;-))

und als wir den See endlich erreicht hatten wurde sich von der hoechsten Duene ins erfrischende Wasser gerollt.



Etwa 2 Stunden spaeter nachdem auch der letzte schattige Platz verschwunden war machten wir uns auf den Rueckweg, denn schliesslich hatten wir auch nur noch 2 Stunden Zeit um die letzte Faehre zurueck zu bekommen. Der Sand war mittlerweile so heiss das er auch mit Flip Flops nicht mehr zu begehen war und somit mussten wir uns fuer den etwa 40 Minuten dauernden Rueckweg durch den Wald entscheiden. Das hatte zur Folge, das wir wirklich gerade nur noch so die Faehre bekamen. Perfektes Zeitmanagment.


Am naechsten Tag wurde dann aus dem Hostel ausgecheckt und nach einem kurzen Aufenthalt in Noosa auf Grund von schlechtem Wetter sind wir direkt nach Brisbane weiter gefahren.


Da haben wir uns aber nur 2 Naechte aufgehalten da noch wichtigeres auf unserem Weg lag. Ueber einen etwa 3- stuendigen Aufenthalt in Surfers Paradise wo sich die Jungs mehr oder weniger erfolglos im Wellenreiten versuchten...

ging es fuer drei Tage nach Byron Bay. Aber das schlechte Wetter verfolgte uns, so dass wir nur einen Tag fuer etwa 2 Stunden am Strand gelegen haben bevor uns der Regen einholte.

Jetzt sind wir in Coffs Harbour, der Bananenhaupstadt der Region und uebrigens auch wieder 10 Stunden vor euch da wir die Grenze nach New South Wales ueberquert haben.

Es sind noch etwa 600 km bis Sydney. Am 21.12.2007 werden wir dann unser Hostel beziehen wo Nick und ich min. bis zum 02.01.2008 bleiben werden.

Wir wollen dann versuchen im Raum Sydney nochmal arbeit zu finden, nebenbei unser Auto und unser Campingequipment zu verkaufen und muessen uns dann langsam schon wieder auf den Rueckweg vorbereiten.

Because Time goes by.


See ya

Alex & Dominik und Joern

Freitag, 30. November 2007

The journey with Joerni!


Wir haben zuwachs bekommen!
Mit einem Tag Verspaetung ist Joern aus dem kalten Deutschland im tropischen Cairns angekommen. Aber auch wir haben uns erschrocken als wir aus dem wunderschoenen Melbourne, mit ca. 25-30 Grad in den 10 Grad waermeren Norden mit etwa 80 % Luftfeuchtigkeit gekommen sind. Um Joern vor dem Jetlag zu bewahren mussten wir ihn noch einen halben Tag auf den Beinen halten und sind erstmal durch Cairns geschluehrt. Nach der abendlichen Einfuehrung in das wunderbare australische Bier gab es dann ein nicht so wunderbares australisches Hostelbett und wegen der Zeitumstellung eine sehr kurze Nacht.
Am naechsten Morgen wurde dann unser neues Auto abgeholt. Natuerlich nicht annaehernd so schoen wie unsere Betty, aber laeuft wohl auch. Name: Holden Commodore quasi wie der deutsche Opel Omega.
Noch am gleichen Tag mussten dann ja noch alle notwendigen Einkaeufe erledigt werden. Da wir ja nun nicht mehr in der Betty schlafen koennen mussten also neue Liegen fuer das Zelt her. Die Jungs probierten also mal ein paar aus. Schliesslich sollten sie bequem sein, mussten aber natuerlich auch ins Zelt passen. Da drei von den auserwaehlten Liegen aber fuer unser Zelt zu gross waren brauchte Joern auch noch ein Zelt und das Probeliegen ging von vorne los. Da wir soviel Kram in dem Campingladen gekauft haben und uns dort etwa 60 Min. aufgehalten haben gab es nachher sogar noch unglaubliche 6.5% Rabatt. Was will man mehr!
Am naechsten morgen verliessen wir dann endlich Cairns um weiter nach oben in den tropischen Regenwald zu fahren. Den Daintree nationalpark. (Hier Joern und Nick am Alexandra Lookout.)

Da wir von den immer waermer werdenden Temperaturen einfach nicht genug bekommen konnten ging es noch weiter bis ans Cape Tribulation.





Weiter durften wir mit unserem Mietauto leider nicht fahren, da die Strassen dann unbefestigt waren. Aber es war sowieso schon heiss genug. Auf dem Rueckweg folgten wir noch dem Tipp eines einheimischen. Wenn wir einen richtigen regenwaldwalk machen wollen, der nicht von Touris ueberfuellt ist, haette er nen Vorschlag. Wir wussten ja nicht worauf wir uns einliessen. Fuhren also zu dem Crocodylus Village, zogen uns festes Schuhwerk an und machten uns auf den ca. 90 Min. dauernden Walk durchs Dickicht. da waren wir dann ganz alleine und der weg war ein trampelpfad. Die einzige Orientierung war eine orange Schnur die den Weg markierte. Hier fiel mir dann wieder mein Spruch ein: wenn du weg bist, biste weg. Selbst die Jungs schreckten bei so manchem Geraeusch im Unterhloz hoch. Aber die einzigen wilden Tiere die gesehen wurden waren die ueblichen kleinen geckos, Ameisen, Moskitos, Spinnen und eine Schildkroete an einem kleinen Bachlauf. Das war wirklich mal ne spannende Sache.
Noch am gleichen Tag fuhren wir wieder weiter in den Sueden nach Mossman, um uns am naechsten Tag die Mossman Gorge anzusehen und einen der vielen anderen Rainforest Walks zu machen. Leider kamen wir da zu einem sehr schlechten Zeitpunkt an. Die Touribusse reihten sich aneinander und mit schwimmen war schonmal gar nicht. Also machten wir uns auf den Weg durch den Regenwald und hofften auf einen versteckten Zugang zum Wasser irgendwo im Wald. Und hier haben wir diesen gefunden.



Geschwommen sind wir hier nicht, da wir nicht den weiten Weg zurueck nur in Badehose bzw. Bikini laufen wollten. Man weiss ja nie was gerade so durch die Luft schwirrt. Das folgende Bild sieht uebrigens gefaehrlicher aus als es war.


Unser Weg fuehrte uns also weiter durch den Regenwald und abends auch auf einen Campside hoch oben im Regenwald in Kurunda. Das hoechstgelegene Dorf in diesem teil des Daintree. Da brauen sich schon ganz schoen dunkle Wolken ueber einem zusammen und in Deutschland muesste mit ordentlichen Schauern gerechnet werden. Hier wurde es dann nur ein leichter Nieselregen.




Nach Kurunda ging es ueber einen langen Aufenthalt an den Crystal Cascades...





zurueck nach Cairns auf einen Campside. Denn wir wollten endlich ans Great barrier Reef zum tauchen bzw schnorcheln. Die Tour wurde noch am gleichen Tag fuer den kommenden gebucht und da man fuer einen ganzen Tag in oder auf dem Wasser viel Kraft braucht, gab es Abends erstmal ein ordentliches BBQ...





Am naechsten Morgen ging es dann frueh los aufs Boot. Vorher wurden die guten Anti Seasick Tabletten eingeworfen um den Tag auch heile zu ueberstehen. Aber das Meer war herrlich ruhig. Wir hatten Koenigswetter und selbst ich, die ja sonst so gar nicht auf Fisch steht und mit den schwimmen muss noch weniger, war schnorcheln. Wir waren alle total begeistert von dem ganzen Tag und koennen jetzt behaupten: wir sind schon am Great Barrier Reef getaucht. (Schoenen Gruss an Marco und Felix)

Gegen sechs zurueck am Campside, zu muede zum einkaufen und essen kochen gab es schnell was frittiertes aus der Bude nebenan, die ueblichen 2 Bier und dann unser Zelt.
Da wir ja nun irgendwie immer noch nicht aus Cairns weggekommen sind wurde es mal langsam Zeit den 4- woechigen Rueckweg nach Sidney anzutreten. Es sollte dann also ueber den Waterfall Circuit, in dem man sich 5 Wasserfaelle innerhalb von ca. 20 km angucken kann ins 250 km entfernte Innisfail gehen. Immerhin aus Cairns raus. Aber immer noch quasi nebenan.
Hier sind wir gerade an den Millaa Millaa Falls. Wohl die schoensten an dem Circuit.
Als wir schliesslich in Innisfail angekommen waren wurde erstmal der naechste Strand angesteuert. Hier musste Nick leider feststellen das er einen seiner Flip Flops beim einsteigen ins Auto an dem letzten Wasserfall vergessen hat. Schon etwas aergerlich. Aber seit Joern dabei ist sind schon mehrere Sachen einfach so verschwunden. Am Strand in Innisfail durfte natuerlich nicht geschwommen werden, wie an allen anderen Straenden hier oben auch, da gerade die Saison der toetlichen Stinger Quallen angefangen hat. Aber die Straende sind trotzdem allesamt sehr schoen...
Unser Campside in Innisfail war zwar sehr schoen, aber leider so nah am Highway das man gut behaupten koennte wir haetten die Nacht am Kamener Kreuz geschlafen. So laut war es da in den Morgenstunden das selbst die Oropax nicht verhindern konnten das wir frueher als sonst wach wurden. Aber es sollte ja auch weiter gehen. Puenktlich um neun verliessen wir den Campside und steuerten noch den Crocodylus Park in Innisfail an. Schleisslich war uns immer noch nicht gegoennt gewesen Crocs ausserhalb eines Parks zu sehen. Ob das nun Glueck oder Pech war lass ich mal im Raum stehen. Die riesigen Tiere sind auf jeden Fall ganz schoen beeinruckend und die Jungs wollten sich auch noch mit einer der Schlangen da anfreunden. Aber irgendiwe sehen alle drei nicht so begeistert aus...
... hier gab es dann auch mal hungrige Kaenguruhs...
Am gleichen Tag ging es dann weiter nach Mission Beach, wo unsere White Water Rafting Tour auf dem Tully River fuer den kommenden Tag gebucht wurde. Wie ihr merkt, hier ist etwas mehr los als an der Westkueste. So sahen wir dann also aus als wir auf dem Fluss gegen die Wellen und die Stromschnellen angekaempft haben...
und so in der Mittagspause vor dem wohlverdienten BBQ...
Abends sind wir dann lecker griechisch essen gegangen und, da wir ja von Wasser einfach nicht genug kriegen koennen , haben wir uns nochmal in den Pool gestuerzt...
Weiter ging unsere Reise ueber die Wallaman Falls. (wir sind aus Benzinmangel soagr 2x die Serpentinen hochgefahren)

Die Falls sind die hoechsten in Aussieland. Sie fallen 286 m tief. Wir mussten eine Stunde fahren um hin zu kommen. Aber die Sicht hat sich natuerlich gelohnt.
Abends waren wir dann in Townsville, wo wir heute den letzten Tag verbringen bevor es nach Airlie Beach, dem Sprungbrett zu unserer Segeltour in den Whitsunday Island geht. Waehrend ich hier im Internetcafe sitze waren die beiden Jungs beim Friser und haben den Weihnachtsmarkt besucht. Schon komisch Sternschnuppen, Weihnachtsmaenner und Deko bei 30 Grad im Schatten zu sehen. die Bilder folgen dann im naechsten Blog.
Das war es jetzt erstmal wieder aus Down under. Wir hoffen wie immer das es allen zu hause gut geht und melden uns wieder wenn die naechsten 500 Bilder von den Whitsundays geschossen sind. Alles liebe
Alex, Nick und Joern