Leider macht uns im Moment Das Wetter Probleme, so dass wir ein paar Punkte unserer "to do" liste vielleicht abhaken muessen, aber mal sehen. Als letzten Blog wollen wir euch noch ein paar mehr Eindruecke unserer Weihnachts- und Sylvesterfeierlichkeiten bei 30 grad geben. Also eins steht fest: Wir haben weder Sylvester noch Weihnachten jemals so geschwitzt, und 10 Stunden auf ein Feuerwerk haben wir auch noch nie gewartet um unseren guten Platz nicht zu verlieren. Also alles total anders, aber auch total easy, denn Weihnachtsstress gab es bei uns nicht.
Also:
Der letzte Abend im Zelt auf einem Campingplatz etwa 100 km vor Sydney, direkt an einer Meerenge. So herrlich ruhig hatten wir es die kommenden Tage nicht wieder.
Fuer Joern hiess es zu der Zeit schon langsam Abschied nehmen. Wir haben abends noch ein paar Aussis, wie sollte es auch anders sein, beim Fischen zugeschaut. Ihr muesst naemlich wissen, dass es fuer einen australischen Mann nichts schoeneres gibt, als am Wasser zu stehen und seine Angel ins Wasser zu halten.
In Sydney angekommen freuten wir uns ueber unser Hostel direkt am Strand, leider hatten wir den ersten Tag Regen, aber das schoene Wetter liess nicht lange auf sich warten und so verbrachten wir den 24.12.2007 mit Surfbrettern am Strand. Auch schonmal gemacht?
Die naechsten 10 Tage vom 23.12 an, haben wir dann mit Dirk, Irina und Dirk's "kleinem" Bruder verbracht. Nachdem wir vom Strand zurueckgekommen sind, haben wir abends versucht, wenigstens so ein ganz bisschen Weihnachtsfeeling aufkommen zu lassen.
Auf dem Programm stand "Kochen". Was sich im ersten Augenblick einfacher anhoert, als es wirklich war, denn wir mussten die Kueche ungefaehr mit 100 anderen "Koechen" teilen, die alle etwas leckeres zu Essen zaubern wollten. Das Ergebnis konnte sich aber dennoch sehen lassen.
Natuerlich durfte ein gemeinsames Foto vor dem hauseigenen Kamin nicht fehlen.
Am ersten Weihnahtstag, also dem offiziellen Weihnachten der Australier und der Englaender waren wir dann bei unseren englischen Freunden Ami und Jonathan zu deren Christmas Lunch eingeladen. Auf unserer langen Reise durch die grosse Stadt sind wir dann zum ersten Mal mit dem Auto ueber die Harbour Bridge gefahren.
Bei Jon und Ami angekommen haben wir dann lustige Weihnachtstraditionen mitgemacht.
Die beiden hatten uns ein richtiges englisches Weihnachtsessen versprochen und wort gehalten. Zwar wurde der traditionelle Truthahn durch ein etwas kleineres Haehnchen ersetzt (ein Truthahn waere einfach zu gross gewesen), aber sonst hat nichts gefehlt. Alles in allem ein sehr schoener erster Weihnachtsfeiertag.
Nach den Weihnachtsfeiertagen ging es dann zum ersten Mal in die grosse City und es wurden die ersten Fotos vom Opera House und der Harboure Bridge gemacht. Vom Wasser aus hat man wirklich einen beeindruckenden Blick auf diese zwei wunderschoenen Bauwerke. Als wir dann das Opera House naeher besichtigt haben, mussten wir feststellen, dass es gar nicht weiss ist, sondern eher gelblich. Die Fassade besteht aus Millionen kleiner "Riemchenklinker". Muss ne ganz schoene Arbeit gewesen sein und es sieht auch noch scheisse aus.
Vom Opera House ging es dann in den Botanischen Garten. Hier warteten schon scheinbar ausgehungerte Kakadus auf uns. Man musste sie gar nicht bitten auf dem Arm zu kommen. Es reichte in Stueck Brot in der Hand und man wurde regelrecht von den riesen Voegeln belagert.
Hier mal zwei Beispiele von der Verwandlungsfaehigkeit des Opera Houses.
GELB
WEISS
Am 31.12.2007 war es dann endlich soweit. Das groesste Ereignis des Jahres war nur noch wenige Stunden entfernt. Unser Hostel hatte fuer diesen besonderen Anlass extra einen Platz fuer seine Gaeste direkt an der Harbour Bridge reserviert. Dies war zudem auch der einzige Platz an dem man seinen eigenen Alkohol mitbringen durfte. Morgens wurden also die Lunchpakete gepackt und die Kuehlbox mit ordentlich Bier und Eis vollgestopft. Um 13 Uhr wurden wir dann mit einem Schuttlebus direkt an den reserviersten Platz gefahren. Von da an hiess es dann warten, warten und noch mehr warten. Wie oben schon erwaehnt, haben wir Sylvester noch nie so geschwitzt.
Dies war unsere Sicht auf das bevorstehende Feuerwerk. Rechts von uns war natuerlich noch die Harbour Bridge.
Natuerlich waren wir nicht die einzigen, die diesen Superspot kannten.
10 Stunden spaeter und dem Verlust von ca. 20 Liter an Schweiss, wurden wir dann mit dem groessten und schoensten Feuerwerk belohnt, dass wir je gesehen haben. Es war wirklich unbeschreiblich schoen.
Nachdem nun alle diese Feierlichkeiten abgeschlossen sind haben uns Dirk und Irina wieder Richtung Melbourne verlassen, und wir sind aus dem Hostel in ein Appartment gezogen, das wir nun fuer den Rest unserer Zeit mit der Eigentuemerin teilen. Wir verbringen die Tage damit durch die Stadt zu gehen, uns die wichtigsten Sehenswuerdikeiten anzusehen, die Straende unsicher zu machen und Abends mit Ami und Jonathan den Tag ausklingen zu lassen.
Wir hoffen euch haben unsere Reiseberichte und Einblicke in unsere Zeit Down Under gefallen.
Wir koennen kaum glauben das es schon vorbei ist und bisher haben wir auch erst die Westkueste so richtig realisiert. Aber der Rest soll wohl noch kommen.
Dann macht euch mal auf etwa 5.000 Bilder gefasst wenn wir kommenden Di morgen wieder deutschen Boden unten den Fuessen haben.
Wir freuen uns auf auch alle.
See you in a bit
Alex und Dominik